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Sankt Hans Feuer, o. J., Öl auf Leinwand, 70 x 60 cm


Sankt Hans Abend, o. J., Öl auf Leinwand, 50 x 40 cm


Sankt Hans Abend, Røanes,
o. J., Öl auf Leinwand, 70 x 60 cm

Werkkomplex Sankt Hans Feuer

Das Mittsommernachtsfest, das in Dänemark und in ganz Skandinavien Ende Juni, am längsten Tag des Jahres gefeiert wird, stellt einen kulturell tief verwurzelten Brauch dar, dem Ib Eisner eine ganze Werkreihe gewidmet hat.

Im Mittelpunkt seines Interesses stehen die sogenannten »Sankt Hans Feuer«, die zur Vertreibung von Hexen und bösen Geistern im ganzen Land entzündet werden.

Als Rahmen der Darstellungen wählte der Künstler vor allem Strandszenen, in denen sich zahlreiche Menschen um die hochauflodernden Scheiterhaufen zusammenfinden und die im besonderen Maße das Aufeinandertreffen der Elemente Feuer und Wasser betonen.

Die Gemälde sind von einer leuchtenden Farbigkeit aus kalten und warmen Tönen und weitestgehend bestimmt von locker gesetzten Pinselstrichen, die das Züngeln der Flammen und das Aufsteigen des Rauches einzufangen vermögen. Die Flammen des Feuers werden von den Wasserpfützen am Strand reflektiert und zeichnen sich dort als unzählige Flecken in flimmernden Farben ab. Der Strand scheint so in dem Lichtspiel aus hellen und dunklen Flecken zu vibrieren.
Durch die ansteigenden Dünen sind die Darstellungen in eine leichte Diagonale gelegt, eine Kompositionsform, die die Dynamik des Geschehens zu steigern vermag.
Schemenhaft angedeutete Personen, die meist als Rückenfigur dargestellt sind, umstehen das Feuer. Einige von ihnen tragen weiße Mützen mit roten und blauen Bändern, die sie als dänische Abiturienten in ihrer Schuluniform kennzeichnen. 

 

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